1954
Max Bill, Hans Gugelot, Paul Hildinger


Der HFG-Hocker wurde zur Möblierung der neugegründete Hochschule für Gestaltung Ulm (HFG) konzipiert. Er liess sich preiswert, mit einfachen Mitteln und aus gewöhnlichen Materialien herstellen und ist robust, verhältnismässig leicht und vielfältig einsetzbar. Er kann als Sitzmöbel, Beistelltisch und Regalelement genutzt werden, zugleich aber auch als Transportbehältnis, Serviertablett oder als pultartiger Tischaufsatz dienen.
Spielmöbel-System für Kinder
1954
Hans Gugelot
Hersteller bis 1975 Firma Grünzig und Co. Eystrup

Das kombinierbare Spiel- und Möbel-System besteht aus offenen Kuben, Bänken und Brettern. Aufgrund des modularen Grundmaßes von 30 x 30 cm lassen sich beliebig viele Kombinationen durchspielen. Die Kuben haben eine farbige Rückwand in Rot, Blau und Gelb.

Das Programm wurde 1969 mit dem Rosenthal-Studio-Preis, 1971 mit dem Bundespreis Gute Form ausgezeichnet und erhielt von 1956 bis 1965 die Auszeichnung für Spiel-Gut.

